Die Zukunt der Kassensysteme in der Schweiz

Kassensysteme sind längst mehr als ein Gerät zum Kassieren. Sie nehmen Bestellungen auf, wickeln Zahlungen ab, liefern Auswertungen und sprechen mit anderen Systemen. Gleichzeitig ändert sich, wie Kundinnen und Kunden in der Schweiz bezahlen.

Dieser Artikel zeigt fünf Trends, die Kassensysteme in der Schweiz prägen, und worauf Betriebe bei einer Investition achten sollten.

Wie die Schweiz bezahlt

Bei Zahlungen vor Ort verschiebt sich die Nutzung weiter vom Bargeld zu bargeldlosen Zahlungsmitteln. Laut der Zahlungsmittelumfrage der Schweizerischen Nationalbank wurde Bargeld 2017 noch bei 70 Prozent aller Transaktionen eingesetzt, 2024 waren es noch 30 Prozent (Quelle: SNB-Zahlungsmittelumfrage 2024, zusammengefasst bei finews.ch). Bargeld bleibt wichtig, aber Karte und Smartphone nehmen weiter zu. Ein Kassensystem muss deshalb beides sauber abwickeln.

Fünf Trends bei Kassensystemen

1. Bargeldlos und kontaktlos, auch ohne eigenes Terminal

Kartenzahlungen und mobile Bezahlarten sind Standard. Mit SoftPOS wird ein NFC-fähiges Smartphone oder Tablet selbst zum Zahlterminal. Das ist flexibel, hat aber Grenzen, etwa bei Chip, REKA oder WIR. Mehr dazu im Artikel SoftPOS-Lösungen: Vorteile und Einsatzgebiete und auf der Seite Kartenterminals.

2. Mobil bestellen und kassieren

Bestellungen werden direkt am Tisch aufgenommen und gehen an Küche und Buffet, ohne Umweg über die Hauptkasse. Das spart Wege und Fehler, besonders auf Terrassen und bei Events. Mehr dazu im Artikel Mobile Kassensysteme für Terrasse und Aussenbereich. Noch einen Schritt weiter geht Self-Ordering, bei dem Gäste selbst am Terminal bestellen und bezahlen.

3. Lokal verkaufen, in der Cloud auswerten

Die Kasse muss auch bei einem Internetausfall weiterlaufen. Gleichzeitig will man Zahlen von überall einsehen. Die beste Antwort kombiniert beides: lokal verkaufen, in der Cloud auswerten. Mehr dazu im Artikel Was muss ein Restaurant beim Kauf eines Kassensystems beachten?.

4. Schnittstellen statt Insellösungen

Kassensysteme sprechen mit anderen Systemen: mit Bestellplattformen und Lieferdiensten, mit der Hotelsoftware oder mit Kartenterminals. Bei iTworks gibt es dazu zum Beispiel die Schnittstelle zu Bestellplattformen bei der speedy Kasse sowie das Addon Lieferdienst und die Hotelschnittstelle bei GastroSoft.

5. Kaufen oder im Abo

Software wird zunehmend als Abo angeboten, bleibt aber auch als einmaliger Kauf verfügbar. Welches Modell passt, hängt vom Betrieb ab: Wer flexibel bleiben möchte, wählt ein Abo, wer langfristig plant, kauft einmal.

Welche Lösung passt zu welchem Trend?

TrendLösungen von iTworks
Bargeldlos, SoftPOSKartenterminals, SoftPOS über speedy Kasse (optional)
Mobil bestellenWaiterOne (iPad), GastroSoft PRO mit mobilen Bestellterminals
Self-OrderingSelf-Order-Terminals
Lokal und CloudGastroSoft PRO (lokal, mit Cloud-Dashboard), WaiterOne und speedy (auch ohne Internet)
Abo oder KaufWaiterOne ab 19.00 CHF und speedy ab 19.00 CHF pro Monat, GastroSoft PRO einmaliger Kauf

Worauf Sie bei der Investition achten sollten

  • Funktioniert die Kasse auch ohne Internet?
  • Kann ich den Zahlungsanbieter frei wählen und die Gebühren vergleichen?
  • Gibt es persönlichen Support, der meinen Betrieb kennt? Mehr dazu im Artikel Warum persönlicher Support für Kassensysteme so wichtig ist.
  • Wächst das System mit, wenn ich einen zweiten Standort eröffne?

Fazit

Die Zukunft der Kassensysteme ist bargeldlos, mobil und vernetzt, aber nicht jeder Trend passt zu jedem Betrieb. Wichtig sind eine Kasse, die zuverlässig läuft, Zahlungen flexibel abwickelt und mit dem Betrieb wächst. Wir beraten Sie gern in unserem Showroom in Spreitenbach AG, bitte um Voranmeldung über unsere Kontaktseite.

Mehr zu unseren Lösungen: Kassensysteme für die Gastronomie, Kassensysteme für den Einzelhandel und Kassensysteme für Coiffeur und Beauty.