SoftPOS-Lösungen: Vorteile und Einsatzgebiete

Kartenzahlungen sind nicht mehr an ein eigenes Kartenterminal gebunden. Mit einer SoftPOS-Lösung wird ein NFC-fähiges Smartphone oder Tablet selbst zum Zahlterminal. Für Gastronomie, Handel und mobile Betriebe ist das eine interessante Alternative.

Dieser Artikel erklärt, was SoftPOS ist, welche Vor- und Nachteile es gibt, welche Anbieter in der Schweiz zur Wahl stehen und wo es sich einsetzen lässt.

Was sind SoftPOS-Lösungen?

SoftPOS-Lösungen sind digitale Zahlungssysteme, mit denen Sie Zahlungen direkt über ein mobiles Gerät annehmen. Sie nutzen NFC (Near Field Communication) für kontaktlose Zahlungen. Im Gegensatz zu klassischen Kartenterminals benötigen sie kein separates Terminal: Ein NFC-fähiges Smartphone oder Tablet reicht. Die Lösung lässt sich zudem in ein bestehendes Kassensystem integrieren, zum Beispiel in die speedy Kasse.

Vorteile von SoftPOS

  • Flexibel: Sie nehmen Zahlungen überall und jederzeit an, ohne an einen festen Standort gebunden zu sein. Das hilft kleinen Betrieben und mobilen Dienstleistern wie Food-Trucks oder Marktständen.
  • Kein separates Kartenterminal: Anschaffung und Wartung eines teuren Terminals entfallen, die Einstiegskosten sind oft geringer.
  • Gastronomie: Nur noch ein Gerät für Bestellung und Zahlung.
  • Selbstbedienung: Einfach in Self-Service-Lösungen integrierbar, mehr dazu auf der Seite Self-Order-Terminals.

Nachteile von SoftPOS

Stand: November 2026

  • SoftPOS liest Karten nur per NFC, also nicht über Chip oder Magnetstreifen.
  • Es werden derzeit nur Debit- und Kreditkarten akzeptiert.
  • Spezielle Zahlungsarten wie REKA oder WIR werden noch nicht unterstützt.
  • TWINT wird teilweise unterstützt, je nach Anbieter.

SoftPOS oder Kartenterminal?

SoftPOSKartenterminal
HardwareNFC-fähiges Smartphone oder Tableteigenes Terminal
Karte lesennur kontaktlos per NFCChip, Magnetstreifen und kontaktlos
ZahlungsartenDebit- und Kreditkarten, TWINT teilweiseje nach Anbieter breiter, TWINT zum Beispiel über NEXI, Paytec und GastroPay
Mobilitätsehr hoch, ein Gerät für allesje nach Modell

Eine ausführliche Gegenüberstellung finden Sie im Artikel SoftPOS oder Kartenterminal? Der Vergleich, einen Überblick über die Terminals auf der Seite Kartenterminals.

Anbieter von SoftPOS-Lösungen in der Schweiz

In der Schweiz gibt es bereits mehrere Anbieter:

Einsatzbeispiele

Gastronomie

Ein Restaurant mit grosser Gartenterrasse und weiten Wegen nutzt mobile Bestellterminals, um Bestellungen am Tisch aufzunehmen, und nimmt auf demselben Gerät per SoftPOS Kartenzahlungen an. Das spart Wege, und die Servicekraft muss nur ein Gerät mitführen. Mehr dazu im Artikel Mobile Kassensysteme für Terrasse und Aussenbereich.

Food-Truck

In einem Food-Truck mit wenig Platz und wechselnden Standorten dient ein mobiles Bestellterminal mit Mobilfunk als Kasse und Zahlterminal.

Selbstbedienung im Hofladen

Ein Bauernhof mit kleinem Hofladen nutzt ein Tablet als Selbstbedienungskasse. Auf demselben Tablet bezahlen die Kunden per NFC und Karte über eine SoftPOS-Lösung.

Fazit

SoftPOS macht Kartenzahlungen flexibel und spart das separate Terminal. Wer Chip, REKA oder WIR akzeptieren muss, bleibt beim klassischen Kartenterminal. Welche Lösung zu Ihrem Betrieb passt, zeigen wir Ihnen gern in unserem Showroom in Spreitenbach AG, bitte um Voranmeldung über unsere Kontaktseite.

Mehr zu unseren Lösungen: Kassensysteme für die Gastronomie, Kassensysteme für den Einzelhandel und Kassensysteme für Coiffeur und Beauty.